Mit Wellness gegen den Winterblues: Jeder dritte Deutsche klagt über Herbst-Winter-Depression

Umfrage zum Herbst-Winter Blues. Quelle: Techniker Krankenkasse (Meinungsplus Winter 2009)

Umfrage zum Herbst-Winter Blues. Quelle: Techniker Krankenkasse (Meinungsplus Winter 2009)

Die Tage werden kürzer, morgens im Dunkeln zur Arbeit, abends im Dunkeln nach Hause, das Wetter ist zunehmend schlechter – all das führt bei jeden dritten Deutschen dazu, dass sich sein Stimmungsbarometer im Keller befindet. Die aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, dass Frauen dabei stärker unter dem Herbst-Winter-Blues leiden. Fast 36 Prozent gaben in der Umfrage zu, in ein Stimmungstief zu fallen, bei den Männern sind es 24 Prozent – damit nur jeder Vierte. Es gibt natürlich auch noch den “Wintertyp”, dem Minusgrade und Dunkelheit weniger anhaben, der ist aber hierzulande kaum anzutreffen. Wie kommt es, dass wir gerade im Winter unsere melancholische Ader entdecken?

Die Experten sprechen bei diesen Symptomen von der “saisonal abhängigen Depression”.  Auswirkungen sind dann: Konzentrationsschwäche, Stimmungsschwankungen, Lustlosigkeit und Müdigkeit. In der TK-Umfrage gaben zwei von drei Wintermuffel an, dass ihnen in den Wintermonaten jegliche Energie fehlt, sie schwer aus dem Bett kommen und tagsüber kaum die Augen offen halten können. Eine Besonderheit kam zudem heraus: Jeder Fünfte äußerte, oftmals einen Heißhunger auf Süßigkeiten zu haben. All dies, kein Grund, zu chemischen Mittelchen zu greifen oder die Decke über den Kopf zu ziehen.

Nach den Experten wird das Stimmungstief hauptsächlich durch Lichtmangel ausgelöst. Ohne ausreichend Sonne produziert der Körper weniger stimmungsaufhellende Endorphine und schüttet dadurch geringere Mengen des “Glückshormons” Serotonin aus, wie die Experten der TK erklären. Dafür wird vom Körper mehr Melatonin erzeugt, was normalerweise in der Nacht unseren Schlaf steuert und dadurch schlapp und müde macht. Die Experten raten dadurch durchweg sich am Tag seine Portion Licht zu genehmigen. Nicht sich zuhause zu verkriechen sei die Lösung, sonder gerade jetzt einmal am Tag für eine Viertelstunde an die frische Luft gehen.

Wir haben auch noch einen Vorschlag, um sich die nötige Portion Wintersonne gegen das Stimmungstief zu holen. Wie wäre es mit: Wandern und Wellness

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